Die 7 Leckerlis, für die ich alles stehen lassen würde
Die besten Hundeleckerlis im Alltag – unsere Erfahrungen mit gesunden Snacks, Training und Belohnungen
Hallo, ich bin Gino 🐾
Ihr kennt das vielleicht. Frauchen ruft meinen Namen.
Ich höre ihn.
Ich registriere ihn.
Ich denke kurz darüber nach.
Und dann entscheide ich, ob sich das Aufstehen wirklich lohnt.
Wenn Frauchen allerdings mit einer bestimmten Leckerei raschelt, sieht die Sache plötzlich ganz anders aus.
Dann bin ich schneller zur Stelle als meine Menschen „Wo ist eigentlich der Hund?“ sagen können.
Im Laufe meines ersten Lebensjahres habe ich viele verschiedene Snacks probiert. Manche waren ganz okay. Manche habe ich höflich beschnuppert und liegen gelassen. Und einige wenige haben es geschafft, direkt in meine persönliche Hall of Fame aufzusteigen.
Heute verrate ich euch die sieben Leckerlis, für die ich vermutlich sogar ein Nickerchen unterbrechen würde.
Platz 7: Karottenstückchen
Ich weiss.
Das klingt nicht besonders spektakulär.
Aber manchmal mag ich tatsächlich etwas Knackiges.
Vor allem kleine Karottenstückchen finde ich ganz interessant.
Sie machen ein schönes Geräusch beim Kauen und sind eine nette Abwechslung für zwischendurch.
Für einen Platz weiter vorne reicht es allerdings nicht.
Dafür kenne ich einfach zu viele bessere Snacks.
Platz 6: Apfelstücke
Wenn Frauchen einen Apfel schneidet, stehe ich oft daneben und beobachte die Situation sehr genau.
Man weiss ja nie.
Vielleicht fällt zufällig ein Stück herunter.
Apfel mag ich gerne. Nicht jeden Tag, aber immer mal wieder.
Vor allem als kleine Belohnung zwischendurch funktioniert das bei mir erstaunlich gut.

Platz 5: Selbstgemachte Hundekekse
Hier wird es langsam interessant.
Frauchen hat irgendwann angefangen, eigene Hundekekse zu backen. Die ersten Versuche waren ehrlich gesagt ausbaufähig.
Manche Kekse waren so hart, dass vermutlich sogar ein Dinosaurier Probleme gehabt hätte. Mittlerweile klappt das deutlich besser.
Besonders praktisch sind dabei die Collory Backmatten*, mit denen viele kleine Trainingssnacks entstehen können.
Der grosse Vorteil:
Die Portionen bleiben klein und mein empfindlicher Magen kommt meistens gut damit zurecht.

Platz 4: Gefrorenes Hundeeis
Vor allem im Sommer bin ich ein grosser Fan davon.
Naturjoghurt.
Banane.
Oder natürlich Heidelbeeren.
Alles schön eingefroren.
Perfekt.
In unserem Artikel „Schleckmatten für Hunde – Beschäftigung oder Geheimwaffe?“ habe ich bereits erzählt, dass sich Hundeeis auf einer Schleckmatte besonders gut macht.
An heissen Tagen könnte ich damit problemlos mehrere Minuten beschäftigt sein. Und das heisst bei mir etwas.
Platz 3: Käsewürfel
Jetzt kommen wir langsam in die Champions League.
Käse ist grossartig.
Schon wenn die Kühlschranktür aufgeht, werde ich hellhörig. Natürlich weiss ich nicht immer genau, was dort drin passiert. Aber Erfahrung ist Erfahrung. Und meine Erfahrung sagt:
Kühlschrank bedeutet oft gute Nachrichten.
Ein kleiner Käsewürfel sorgt bei mir definitiv für glänzende Augen.
Platz 2: Heidelbeeren
Ja. Die berühmten Heidelbeeren.
Falls ihr meinen ausführlichen Geschmackstest bereits gelesen habt, überrascht euch dieser Platz vermutlich nicht.
Heidelbeeren gehören zu meinen absoluten Lieblingssnacks.
Ich nehme sie:
- aus der Hand
- aus dem Napf
- vom Boden
- aus dem Garten
Eigentlich überall.
Während andere Hunde für Würstchen alles tun würden, haben Heidelbeeren bei mir einen festen Platz im Herzen erobert.
Oder vermutlich eher im Magen.

Platz 1: Parmigiano
Und damit kommen wir zum unangefochtenen Sieger.
Dem König.
Dem Kaiser.
Dem Superstar.
Parmigiano.
Ganz ehrlich:
Das ist eigentlich keine Konkurrenz mehr.
Sobald meine Menschen den Kühlschrank öffnen und die Parmigiano-Packung in die Hand nehmen, erscheine ich innerhalb weniger Sekunden.
Manchmal frage ich mich selbst, wie ich das überhaupt merke. Vielleicht habe ich eine geheime Käse-Superkraft entwickelt.
Parmigiano funktioniert bei mir praktisch immer.
Egal ob:
- morgens
- mittags
- abends
- nach einem Spaziergang
- vor einem Spaziergang
- völlig unabhängig von einem Spaziergang
Falls es eine Leckerei gibt, für die ich wahrscheinlich sogar freiwillig aufstehen würde, obwohl ich gerade schlafe, dann ist es Parmigiano-Käse.
Ganz klar Platz 1.
Welche Leckerlis ich überraschend wenig mag
Nicht alles, was Hunde angeblich lieben, überzeugt mich.
Das beste Beispiel sind Erdbeeren. Meine Menschen waren völlig überzeugt davon, dass ich sie grossartig finden würde.
Die Realität sah anders aus.
Ich habe geschnuppert.
Ich habe überlegt.
Ich habe nochmals geschnuppert.
Und dann beschlossen, dass ich lieber etwas anderes essen möchte.
Mehr dazu könnt ihr in „Dürfen Hunde Erdbeeren essen? Mein ehrlicher Geschmackstest“ nachlesen.
Diese Fehler würden wir heute vermeiden
Bei Leckerlis haben meine Menschen in den ersten Monaten einiges gelernt.
1. Zu viele verschiedene Snacks gleichzeitig
Mein Magen ist manchmal etwas empfindlich.
Wenn ständig neue Dinge ausprobiert werden, wird schnell unübersichtlich, was ich gut vertrage.

2. Zu grosse Belohnungen
Ein riesiger Snack ist nicht automatisch besser.
Oft reichen kleine Stücke völlig aus.
3. Jeder Blick wird belohnt
Anfangs bekam ich für fast alles ein Leckerli.
Heute achten meine Menschen deutlich mehr darauf, wann eine Belohnung wirklich sinnvoll ist.
Häufige Fragen zu Hundeleckerlis
A) Was ist Ginos absolutes Lieblingsleckerli?
Parmigiano-Käse. Ohne Diskussion.
B) Sind Heidelbeeren für Hunde geeignet?
Viele Hunde dürfen Heidelbeeren in kleinen Mengen fressen. Sie gehören bei mir definitiv zu den Favoriten.
C) Wie viele Leckerlis sollte ein Hund bekommen?
Das hängt von Grösse, Gewicht und Ernährung ab. Leckerlis sollten immer nur ein kleiner Teil der täglichen Futtermenge sein.
D) Sind selbstgemachte Hundekekse sinnvoll?
Für viele Hunde können sie eine tolle Alternative sein, besonders wenn man die Zutaten selbst bestimmen möchte.
E) Kann man Leckerlis für das Training nutzen?
Absolut. Bei mir funktionieren gute Leckerlis oft deutlich besser als lange Diskussionen.
Fazit
Jeder Hund hat seine eigenen Vorlieben.
Während manche Hunde für Würstchen alles tun würden, schlägt mein Herz eindeutig für Parmigiano und Heidelbeeren.
Das Wichtigste ist aber gar nicht, welches Leckerli auf Platz 1 landet.
Wichtiger ist, dass es gut vertragen wird, zum Hund passt und bewusst eingesetzt wird.
Und falls ihr gerade herausfinden möchtet, welche Snacks euer Hund besonders liebt, kann ich nur sagen:
Probiert verschiedene Dinge aus.
Manchmal wartet die grösste Überraschung dort, wo man sie am wenigsten erwartet.
Liebe Grüsse
Gino 🐾
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