Hundeeis selber machen: Unsere ersten Versuche mit gefrorenen Leckereien
Wenn Frauchen etwas einfriert, werde ich misstrauisch
Hallo, ich bin Gino.
Ein kleiner Maltipoo mit flauschigem Fell, grossen Knopfaugen und einer grossen Schwäche für alles, was nach Leberwurst riecht.
Wenn es draussen richtig heiss wird, verändern sich meine Prioritäten ein wenig. Während ich sonst gerne unterwegs bin, neue Gerüche entdecke und jeden Spaziergang ausführlich auskosten möchte, suche ich im Sommer vor allem eines: Schatten.
Und kühle Böden.
Am liebsten liege ich auf den Platten im Haus oder draussen an einem schattigen Plätzchen, wo noch ein kleines Lüftchen vorbeikommt.
Meine Menschen überlegen deshalb immer wieder, wie sie mir die heissen Tage etwas angenehmer machen können. Dabei kamen sie irgendwann auf die Idee, gefrorene Leckereien auszuprobieren.
Eine Idee, die grundsätzlich gut war.
Zumindest für mich.
Der Parkettboden sah das etwas anders.

Unser erster gefrorener Kong
Bevor wir überhaupt an Hundeeis gedacht haben, bekam ich einmal einen Kong mit eingefrorenem Joghurt.
- Meine Menschen waren begeistert.
- Ich war begeistert.
- Der Kong war begeistert.
Nur der Boden war es nicht.
Anfangs funktionierte alles wunderbar. Ich schleckte konzentriert an meinem gefrorenen Snack und genoss die Abkühlung. Doch je länger das Eis schmolz, desto mehr tropfte es auf den Parkettboden.
Frauchen war mit dem Putzen deutlich langsamer als das Eis mit dem Schmelzen. Seit diesem Tag gilt bei uns eine einfache Regel: Gefrorene Leckereien gibt es nur noch draussen.
Schleckmatten sind bei uns längst Alltag
Während Hundeeis noch Neuland ist, gehören Schleckmatten bei uns schon länger zum Programm.
Frauchen streicht alles Mögliche darauf:
- Leberwurst
- Joghurt
- Nassfutter
- manchmal kreative Mischungen, deren genaue Zusammensetzung ich lieber nicht hinterfrage
Danach darf ich schlecken, bis alles sauber ist.
Und ja, manchmal landen die Schleckmatten auch im Tiefkühler. Vor allem an besonders heissen Tagen ist das eine tolle Beschäftigung. Nebenbei soll Schlecken viele Hunde sogar beruhigen und entspannen. Bei mir funktioniert das meistens. Zumindest solange niemand mit einer Leine in der Hand auftaucht und einen Spaziergang ankündigt.

Können Hunde überhaupt Eis essen?
Diese Frage stellen sich viele Hundebesitzer.
Die kurze Antwort lautet:
Ja.
Aber nicht jedes Eis.
Normales Speiseeis für Menschen ist oft keine gute Idee. Es enthält meist viel Zucker und teilweise Zutaten, die für Hunde ungeeignet sind.
Besonders vorsichtig sollte man bei:
- Schokolade
- Xylit (Birkenzucker)
- grossen Mengen Zucker
- stark verarbeiteten Zutaten
sein.
Selbstgemachtes Hundeeis ist deshalb meistens die bessere Wahl.
Man weiss genau, was drin ist.
Und der Hund bekommt trotzdem eine leckere Abkühlung.

5 einfache Hundeeis-Ideen für den Sommer
Falls du deinem Hund an heissen Tagen eine kleine Freude machen möchtest, könnten diese Ideen interessant sein.
-
Joghurt-Bananen-Eis
Naturjoghurt mit einer reifen Banane pürieren und einfrieren.
-
Wassermelonen-Eis
Wassermelone ohne Kerne pürieren und in Eiswürfelformen einfrieren.
Mehr zum Thema findest du übrigens im Artikel „Darf ein Hund Wassermelone essen?“
-
Leberwurst-Eis
Etwas Leberwurst mit Wasser vermischen und portionsweise einfrieren.
Ich persönlich halte diese Variante für äusserst vielversprechend.
-
Nassfutter-Eiswürfel
Etwas Nassfutter mit Wasser vermengen und in kleinen Portionen einfrieren.
-
Hüttenkäse-Karotten-Eis
Hüttenkäse mit fein geriebenen Karotten vermischen und einfrieren.
Die Sache mit den Backmatten
In letzter Zeit beschäftigen sich meine Menschen immer häufiger mit selbstgemachten Hundesnacks. Nicht nur wegen der Sommerhitze. Sondern auch, weil man so genau weiss, welche Zutaten verwendet werden.
Deshalb stellen wir eigene Hundeleckerlis und sogar Hundeeis mit Backmatten von Collory* her.
Die Möglichkeiten reichen von kleinen Trainingssnacks bis zu gefrorenen Sommerleckereien. Ich werde selbstverständlich noch ausführlich darüber berichten. Schliesslich muss jemand die Qualitätskontrolle übernehmen.
Was bei Hitze sonst noch hilft
Gefrorene Snacks sind natürlich nur ein kleiner Teil.
An besonders heissen Tagen achten meine Menschen zusätzlich darauf:
- früh morgens spazieren zu gehen
- die Mittagshitze zu meiden
- genügend Wasser mitzunehmen
- möglichst im Schatten unterwegs zu sein
Mehr dazu findest du im Artikel „Hund und Hitze: So kommt Gino durch den Sommer“.
Und bald werden wir sogar ausprobieren, wie ich mich am Gardasee im Wasser schlage.
Darauf sind meine Menschen mindestens genauso gespannt wie ich.

Fazit: Der Hund liebt es, der Boden weniger
Obwohl wir bisher noch kein klassisches Hundeeis gemacht haben, haben wir bereits einige Erfahrungen mit gefrorenen Leckereien gesammelt.
Mein persönliches Fazit?
- Gefrorener Joghurt ist grossartig.
- Leberwurst sowieso.
- Schleckmatten sind eine fantastische Erfindung.
- Und Hundeeis steht ganz oben auf meiner Sommer-Wunschliste.
Man sollte nur schnell genug sein, bevor der Joghurt auf dem Parkett landet.
Liebe Grüsse
Gino 🐾
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