Cremefarbener Maltipoo sitzt gespannt vor selbstgemachten Hundekeksen.

Hundekekse

Hundekekse selber backen:
Warum Frauchen plötzlich in der Hundeküche steht

Der Parmigiano-Alarm funktioniert immer

Hallo, ich bin Gino.

Ein kleiner Maltipoo mit flauschigem Fell, grossen Knopfaugen und einer bemerkenswerten Fähigkeit.

Ich höre Dinge. Nicht irgendwelche Dinge. Sondern die wirklich wichtigen.

Zum Beispiel das Öffnen der Kühlschranktür.

Vor allem dann, wenn Papa in der Küche steht. Denn manchmal passiert danach etwas Magisches. Der Parmigiano kommt zum Vorschein.

Und ich kann dir versichern: Egal, ob ich gerade im Wohnzimmer schlafe, im Garten liege oder irgendwo im Haus beschäftigt bin – sobald die Kühlschranktür aufgeht, aktiviert sich mein eingebautes Frühwarnsystem. Wenige Sekunden später stehe ich geschniegelt vor Papa und schaue ihn an, als hätte ich seit drei Tagen nichts mehr gegessen.

Wie das funktioniert?
Keine Ahnung.

Aber es funktioniert zuverlässig.

Warum Frauchen überhaupt mit Hundeleckerlis angefangen hat

Ganz ehrlich? Leckerlis gibt es heutzutage in allen Varianten.

Im Tiergeschäft. Im Supermarkt. Online. Die Auswahl scheint grenzenlos.

Trotzdem begann Frauchen irgendwann damit, selbst Leckerlis herzustellen. Nicht weil sie plötzlich Hobbybäckerin für Hunde werden wollte, sondern weil sie die Idee mochte, genau zu wissen, was in meinen Snacks drin steckt.

Ausserdem stellte sie schnell fest, dass viele gekaufte Leckerlis für einen kleinen Hund wie mich ziemlich gross sind. Für manche Hunde mag das perfekt sein. Für einen Mini-Maltipoo sind einige davon allerdings eher kleine Mahlzeiten als Trainingshappen.

Und so begann das grosse Experimentieren.

Mini-Backmatten mit kleinen Hundeleckerlis in verschiedenen Formen.
Backmatten für Hundeleckerlis

Die Backmatten haben unser Küchenleben verändert

Auf der Suche nach einfachen Rezepten stiess Frauchen auf Backmatten für Hundeleckerlis.

Mittlerweile besitzen wir mehrere Mini-Backmatten von Collory* . Und ja, sie wurden tatsächlich extra für Hundeleckerlis angeschafft.

Was Frauchen daran liebt?

Nichts klebt fest.

Wirklich nichts.

Nach dem Backen springen die kleinen Leckerli-Häppchen praktisch von selbst aus der Form. Gerade bei Mini-Leckerlis spart das erstaunlich viel Zeit und Nerven.

Mit der Zeit entdeckten wir noch weitere Einsatzmöglichkeiten. Im Sommer landen gefrorene Snacks darin, manchmal werden sie als Schleckmatte-Ersatz genutzt und die Herzform wurde kurzerhand auch für kleine Apero-Häppchen für die Menschen zweckentfremdet.

Falls du bereits unseren Artikel „Hundeeis selber machen: Unsere ersten Versuche mit gefrorenen Leckereien“ gelesen hast, weisst du bereits, dass wir im Sommer gerne mit gefrorenen Snacks experimentieren.

Was ein gutes Hundeleckerli für uns ausmacht

Bevor Frauchen ein neues Rezept ausprobiert, hat sie mittlerweile eine kleine Checkliste.

Die Leckerlis sollen einfach herzustellen sein, aus wenigen Zutaten bestehen, in Mini-Grösse gebacken werden können und sich gut für Spaziergänge oder Trainingseinheiten eignen.

Der wichtigste Punkt ist allerdings ein anderer:

Ich muss sie mögen.

Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht immer.

Denn auch wenn ich grundsätzlich verfressen bin, habe ich durchaus meine eigenen Vorlieben.

Frage einfach einmal eine Erdbeere.

Kleine selbstgemachte Parmigiano-Leckerlis für Hunde.
Parmigiano-Crunchies

Unsere liebsten Ideen für selbstgemachte Leckerlis

Im Laufe der Zeit haben sich einige Favoriten herauskristallisiert. Manche davon sind gesunde Alltagsleckerlis, andere eher kleine Highlights für besondere Momente.

Leberwurst-Wolken

Wenn es nach mir geht, könnte Leberwurst vermutlich fast jedes Rezept verbessern.

Für diese Variante werden Leberwurst, Hüttenkäse, Ei und etwas Reismehl zu einer cremigen Masse verarbeitet und in die Backmatten gefüllt. Heraus kommen kleine, weiche Happen, die sich perfekt fürs Training eignen.

Gardasee-Happen

Passend zu unseren bevorstehenden Ferien am Gardasee entstand diese Idee aus Thunfisch, Ei, Haferflocken und etwas Petersilie.

Die kleinen Snacks riechen intensiv genug, um meine Aufmerksamkeit zu gewinnen, und lassen sich hervorragend portionieren.

Blaubeer-Knusperherzen

Während Erdbeeren bei mir eher auf höfliches Desinteresse stossen, sieht die Sache bei Heidelbeeren ganz anders aus.

Die Kombination aus Heidelbeeren, Hüttenkäse, Ei und etwas Dinkelmehl ergibt kleine Knusperhappen, die nicht nur hübsch aussehen, sondern auch richtig gut schmecken.

Über meine Liebe zu Heidelbeeren erzähle ich übrigens im Artikel „Darf mein Hund Heidelbeeren essen? Bei mir lautet die Antwort ganz klar: Ja!“.

Selbstgemachte Hundeleckerlis in Mini-Form.
Leberwurst-Wolken

Sommer-Sonnenuntergänge

Diesen Namen hat selbstverständlich Frauchen erfunden.

Naturjoghurt, Banane, Heidelbeeren und etwas Kokos werden in die Formen gefüllt und anschliessend eingefroren.

Gerade an heissen Tagen sind solche gefrorenen Snacks eine tolle Ergänzung. Mehr Ideen dazu findest du übrigens im Artikel „Hund und Hitze: So kommt Gino durch den Sommer“.

Der heimliche König: Parmigiano-Crunchies

Und jetzt kommen wir zu meinem persönlichen Favoriten.

Wenn es nach mir geht, brauchen wir eigentlich gar keine fünf Rezepte.

Eines würde reichen.

Parmigiano.

Frauchen hat irgendwann entdeckt, dass man geriebenen Parmigiano mit Ei vermischen und in kleine Formen füllen kann. Nach kurzer Zeit im Ofen entstehen kleine knusprige Leckerli-Häppchen.

Die Zubereitung ist denkbar einfach.

Meine Begeisterung ebenfalls.

Sobald diese Dinger im Ofen landen, steigt meine Aufmerksamkeit im Haus schlagartig an.

Ob sie jemals den Titel „gesündestes Hundeleckerli der Welt“ gewinnen werden? Wahrscheinlich nicht. Aber bei mir landen sie definitiv auf dem Siegertreppchen.

Maltipoo beobachtet aufmerksam das Backen von Hundeleckerlis.
Hundeküche mit Maltipoo

Können selbstgemachte Leckerlis gekaufte Leckerlis ersetzen?

Wahrscheinlich nicht komplett.

Und das müssen sie auch gar nicht.

Es wird immer Situationen geben, in denen gekaufte Leckerlis praktischer sind. Für Reisen, spontane Ausflüge oder wenn es einfach schnell gehen muss.

Trotzdem gefallen uns die selbstgemachten Varianten immer besser. Vor allem, weil wir genau wissen, welche Zutaten verwendet wurden und weil wir die Grösse perfekt anpassen können.

Gerade für kleine Hunde ist das ein echter Vorteil.

Fazit: Selbstgemacht macht erstaunlich viel Spass

Als die ersten Backmatten bei uns eingezogen sind, dachte Frauchen hauptsächlich an Hundeleckerlis.

Mittlerweile gehören sie ganz selbstverständlich zu unserer Küche. Sie kommen für Hundekekse, gefrorene Sommer-Snacks, Schleckmatten-Ideen und manchmal sogar für kleine Menschen-Leckereien zum Einsatz.

Vor allem haben sie etwas ausgelöst, womit wir nicht gerechnet hatten:

Sie machen Lust, neue Ideen auszuprobieren. Und genau darum geht es eigentlich. Nicht darum, perfekte Hundekekse zu backen. Sondern darum, gemeinsam herauszufinden, was dem eigenen Hund schmeckt.

Wobei ich die Antwort darauf eigentlich schon kenne.

Parmigiano.

Liebe Grüsse
Gino 🐾

 

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