Wie wir den perfekten Hundenamen gefunden haben

Wie wir den perfekten Hundenamen gefunden haben – und warum ich fast Carlo hiess

Wie wir den perfekten Hundenamen gefunden haben – und warum ich fast Carlo hiess

Die wohl wichtigste Entscheidung vor meinem Einzug

Hallo, ich bin Gino.

Ein kleiner Maltipoo mit grossen Knopfaugen, flauschigem Fell und einem Namen, der heute perfekt zu mir passt.

Zumindest finde ich das.

Was viele nicht wissen: Ich hätte fast anders geheissen. Und zwar nicht nur ein bisschen anders. Dieser Blog hätte heute beinahe „Carlo der Maltipoo“ geheissen.

Ja, Carlo.

Wenn die Namenssuche meiner Familie ein kleines bisschen anders verlaufen wäre, würde heute wahrscheinlich ein kleiner Carlo diese Geschichte erzählen. Ehrlich gesagt kann ich mir das kaum vorstellen. Aber meine Menschen behaupten, dass die Entscheidung lange ziemlich knapp war.

Schon bevor ich geboren wurde, brauchte ich einen Namen

Noch bevor meine Familie wusste, ob überhaupt ein Welpe bei ihnen einziehen würde, wurde über Namen diskutiert.

Eine Sache war von Anfang an klar: Mein Name sollte kurz sein, leicht ausgesprochen werden können und zu unserer Familie passen. Da meine Menschen italienische Wurzeln haben, gab es zusätzlich eine kleine Regel. Fast alle männlichen Familienmitglieder tragen einen Namen, der auf O endet.

Also war schnell klar:

Wenn ein Hund einzieht, dann bekommt auch er einen Namen auf O.

Das schränkte die Auswahl zwar etwas ein. Gleichzeitig machte es die Sache nicht unbedingt einfacher.

Als niemand mehr weiterwusste, wurde ChatGPT gefragt

Das Lustigste an der ganzen Geschichte?

Meine Familie hatte überhaupt keine Ahnung, wie ich heissen sollte.

Also machten sie das, was heute viele Menschen tun, wenn ihnen die Ideen ausgehen: Sie fragten ChatGPT.

Und ChatGPT machte das, was ChatGPT am besten kann.

Es produzierte eine riesige Liste mit Namen.

Eine wirklich riesige Liste.

Da standen wunderschöne Namen drauf. Da standen italienische Namen drauf. Da standen Namen drauf, die ganz okay waren. Und da standen auch Namen drauf, bei denen meine Familie sich fragte, ob der Computer vielleicht einen schlechten Tag hatte.

Einige Namen wurden sofort gestrichen. Andere sorgten für Gelächter. Bei manchen Vorschlägen kamen meinen Menschen fast die Tränen vor Lachen.

Leider hat niemand diese Liste aufgehoben. Heute wäre sie wahrscheinlich eine grossartige Unterhaltung für Familien auf Namenssuche.

Die grosse Suche nach dem perfekten Hundenamen
Die grosse Suche nach dem perfekten Hundenamen

So wurde aus einer endlosen Liste plötzlich eine Top 10

Nach und nach setzte sich die ganze Familie zusammen und begann zu streichen.

Jedes Familienmitglied durfte Namen aussortieren, die ihm überhaupt nicht gefielen. Ohne lange Diskussionen. Ohne Abstimmungen. Einfach nach Gefühl.

Mit jeder Runde wurde die Liste kleiner. Irgendwann blieben nur noch etwa zehn Namen übrig. Diese Namen wurden gross aufgeschrieben und in der Wohnung aufgehängt.

Von diesem Moment an begann die eigentliche Entscheidung.

Meine Menschen liefen tagelang an dieser Liste vorbei. Beim Frühstück. Auf dem Weg ins Wohnzimmer. Beim Vorbeigehen in der Küche.

Immer wieder wurden die Namen gelesen. Immer wieder wurde überlegt.

Passt dieser Name wirklich?

Würde sich dieser Name in fünf Jahren noch richtig anfühlen?

Kann man ihn gut rufen?

Und vor allem:

Passt er zu unserem zukünftigen Hund?

ChatGPT hilft bei der Namenssuche für Hunde
ChatGPT hilft bei der Namenssuche für Hunde

Sogar die Bedeutung der Namen spielte eine Rolle

Als die Auswahl immer kleiner wurde, kam erneut ChatGPT ins Spiel.

Diesmal ging es nicht mehr darum, neue Namen zu finden. Stattdessen wollte meine Familie wissen, welche Bedeutung hinter den verbliebenen Namen steckt.

Denn manchmal fühlt sich ein Name zwar schön an, aber die Geschichte dahinter passt nicht.

Also wurden Bedeutungen recherchiert, Hintergründe gelesen und verschiedene Möglichkeiten miteinander verglichen.

So entstand eine Entscheidung, die nicht nur auf dem Klang beruhte, sondern auch auf dem Gefühl, das ein Name auslöst.

Am Ende blieben nur noch zwei Namen übrig

Irgendwann war die Liste so klein geworden, dass nur noch zwei Namen übrig waren.

Carlo.

Und Gino.

Beide klangen italienisch. Beide waren kurz. Beide liessen sich gut rufen. Beide passten wunderbar zur Familie.

Die Entscheidung fiel deshalb deutlich schwerer, als man vielleicht denken würde.

Doch je öfter meine Menschen die Namen laut aussprachen, desto stärker setzte sich einer davon durch.

Gino.

Manchmal gibt es keinen logischen Grund. Manchmal fühlt sich etwas einfach richtig an.

Und genau so war es bei meinem Namen.

Was bedeutet der Name Gino?

Der Name Gino stammt ursprünglich aus Italien und wird oft als Kurzform verschiedener italienischer Namen verwendet. Besonders häufig wird er mit Eugenio in Verbindung gebracht.

Die Bedeutung wird meist übersetzt mit:

„Der Edle“

„Der Wohlgeborene“

„Der Gutgeborene“

Ob ich deshalb manchmal auftrete wie ein kleiner italienischer Adliger?

Nun ja.

Dazu äussere ich mich lieber nicht. 😄

Die lustigste Erkenntnis der ganzen Namenssuche

Es gibt noch eine Geschichte, die meine Familie bis heute gerne erzählt.

Frauchen wollte ursprünglich gar keinen Hund.

Zumindest behauptet sie das heute noch.

Trotzdem war sie diejenige, die die Namenssuche organisiert hat. Sie hat Listen erstellt, Namen aussortiert, Bedeutungen recherchiert und die Auswahl immer weiter eingegrenzt.

Für jemanden, der angeblich keinen Hund wollte, war das erstaunlich viel Einsatz.

Wenn du mich fragst, war die Entscheidung längst gefallen. Nur Frauchen wusste es damals noch nicht.

Unsere Tipps für die Wahl eines Hundenamens

Wenn du gerade einen Namen für deinen Hund suchst, würden wir dir ein paar Dinge empfehlen.

Wähle einen Namen, den du gerne aussprichst und der sich natürlich anfühlt. Kurze Namen funktionieren im Alltag oft besonders gut. Sie lassen sich leichter rufen und bleiben meist besser im Gedächtnis.

Beziehe die ganze Familie in die Entscheidung ein. Schliesslich wird jeder diesen Namen viele Jahre lang täglich verwenden.

Und das Wichtigste:

Vertraue deinem Bauchgefühl.

Denn irgendwann wird aus einem Namen viel mehr als nur ein Name. Er wird Teil eurer Familiengeschichte.

Fazit

Heute höre ich auf den Namen Gino.

Und ganz ehrlich?

Ich kann mir kaum vorstellen, anders zu heissen.

Der kleine Maltipoo Gino
Der kleine Maltipoo Gino

Manchmal nennt mich meine Familie noch Schäfchen. Vor allem dann, wenn mein Fell etwas zu lang geworden ist und ich eher wie ein kleines Schaf als wie ein Hund aussehe.

Aber offiziell bleibe ich Gino.

Der kleine italienische Maltipoo, der fast Carlo geworden wäre.

Liebe Grüsse

Euer Gino 🐾

 

 

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